Die Grundidee
Delikte wie Gewalt und Vandalismus haben in den letzten Jahren zugenommen. Von diesem Trend wird auch die SBB nicht verschont. Bahnhöfe und Züge sind vermehrt Schauplätze von strafbaren Handlungen. Diese Situation wird durch die Anonymisierung der Gesellschaft, mangelnder Zivilcourage und auch durch übermassigen Alkoholkonsum begünstigt.
Um diesen Einflüssen entgegenzuwirken, hat die SBB im Jahr 2003 ein Sicherheitskonzept eingeführt, das auch auf Prävention basiert. Das Motto heisst Vorbeugung durch Konfliktvermittlung - der eigentliche Grundgedanke für die Idee RailFair. Der unterstützende und erklärende Slogan «sicher fair» unterstützt diese Idee in den definierten Bereichen. Gestützt wird sie durch die Kooperation mit staatlichen Institutionen wie dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK), Partnerschaften mit Persönlichkeiten wie dem Zuger Alt-Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Hanspeter Uster sowie der prominenten Botschafterin - der Sportkletterin Alexandra Eyer.